2
Sloterdijk, Peter, Weltfremdheit, Frankfurt/M., 1993, S. 114 f.
3
Synästhesie:
[griech.], (Mitempfindung), die (Mit)erregung eines Sinnesorgans durch einen nichtspezifischen Reiz, z. B. subjektives Wahrnehmen opt. Erscheinungen(Farben) bei akust. und mechan. Reizeinwirkung
4
Nietzsche, Friedrich, Also sprach Zarathustra, Teil 2, in: Werke, Alfred Kröner Verlag, Leipzig, 1930, S. 409
5
vergl. Heidegger, Martin, Platons Lehre von der Wahrheit, Bern, 1954
6
Welsch, Wolfgang, Auf dem Weg zu einer Kultur des Hörens, in: Paragrana 2, Heft 1-2,1993, Akademie Verlag, S. 92
7
vergl. Wagner, Richard, Das Kunstwerk der Zukunft, Richard Wagner forderte darin das nur in der Vereinigung aller Kunstarten der künstlerische Mensch sich vollkommen genügen kann
8
db: Abk. für dezibel, Maßeinheit für die Lautstärke, der Wert bei einer normalen Unterhaltung liegt bei ca. 50-60 db
9
Baumann, Max Peter, Vom Hören, was man weiß, und vom Wissen, das man hört... , in: Paragrana 2, Heft 1-2, 1993, S. 129
10
Welsch, Wolfgang, Auf dem Weg zu einer Kultur des Hörens, in: Paragrana 2, Heft 1-2, 1993, S. 95
11
Wagner, Richard, Das Kunstwerk der Zukunft. Dichtungen und Schriften, 10bändige Jubiläumsausgabe, Bd.6, Insel Verlag, Frankfurt/M., 1983, S. 32
12
Sloterdijk, Peter, Weltfremdheit, Frankfurt/M., 1993, S. 296
13
Wimmer, Michael, Zur Anatomie des "dritten" Ohres, in: Paragrana 2, Band 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 73
14
Nietzsche, Friedrich, Jenseits von Gut und Böse, in: Werke
15
vergl. Wimmer, Michael, Zur Anatomie des "dritten" Ohres, in: Paragrana 2, Band 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 73
16
de Buffon, G.L.L.: De l´homme, hrsg. von M.Duchet, Paris, 1971, S. 199
17
Nietzsche Friedrich, nach Paragrana 2, Band 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 127
18
Wulf, Christoph, Das mimetische Ohr, in: Paragrana 2, Heft 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 13
19
Wimmer, Michael, Zur Anatomie des "dritten" Ohres, in: Paragrana 2, Heft 1-2, Akademie Verlag,1993, S. 75
20
Platon, Politeia
21
Heidegger, Martin, Holzwege, Frankfurt/M., 1950, S. 246 f.
22
vergl. Hegel, G.W.F., Enzyklopädie, Frankfurt/M., 1970, §358,§401, Hegel hat der phänomenalen Charakteristik des Tones eine spekulative Interpretation zuteil werden lassen. Ihm galt das Hören als der weitaus geistigere Sinn gegenüber dem Sehen. Der Ton beinhalte nämlich eine doppelte Negation der Äußerlichkeit und stelle so den Anfang eines Übergangs in die Innerlichkeit, die Subjektivität dar. Denn erstens müsse ein Gegenstand, um einen Ton abzugeben, in sich erzittern (darin sieht Hegel die erste Negation festen Seins); und zweitens gehe der Ton mit seinem Erklingen zugrunde, höre als äußerlicher auf und könne - ähnlich wie ein Gedanke - nur in der Innerlichkeit, im Medium der Subjektivität fortdauern. In der akustischen Sphäre geschieht somit ein Übergang vom Materiellen ins Geistige. (vergl. Adorno.W. Theodor, Zum Verhältnis von Malerei und Musik heute, in ders., Gesammelte Schriften, Frankfurt/M. 1984,Bd. 18, S. 140-148, hier S. 148)
23
Akustik: Lehre vom Schall; Schalltechnik Otologie: Ohrenheilkunde
24
Aktivationssystem - es steuert über Rückenmark und Stammhirn den Bewußtseinszustand
25
Kurth, Ernst, Grundlagen des linearen Kontrapunktes, Max Hesses Verlag, Berlin, 1922, nach Paragrana 2, Band 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 139
26
Wulf, Christian, Das mimetische Ohr, in: Paragrana 2, Band 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 13
27
vergl. Schafer, Murray, Klang und Krach. Eine Kulturgeschichte des Hörens, hrsg. von Heiner Boehncke, Frankfurt a. M., 1988, S. 139
28
bezeichnenderweise hat selbst Beethoven mit seinem Orchesterwerk "Wellingtons Sieg" den Krieg zum musikalischen Thema erhoben. Was aber in diesem Zusammenhang wohl mehr erstaunt ist die Tatsache das hier tatsächlich Kanonen und Musketenfeuer in einer "Live-Aufführung" mit in das Werk einfliessen. Akustisch beinhaltet es den Kampf zwischen den Engländern und den Franzosen. Beethoven unterscheidet dabei genau zwischen englischen und französischen Kanonen und Musketen.
29
vergl. Schuhmacher - Chilla, D., Wenn das Auge das Ohr übermannt, in: Paragrana, Band 2, Heft 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 50
30
Russolo, Luigi, Manifest L´art dei Rumori (Manifest über die Geräuschkunst) vom 11.3.1913
31
vergl. Anm. [30]
32
Marinetti, Filippo Tommaso, Futuristisches Manifest vom 20.2. 1909 in der Pariser Zeitung "Le Figaro" nach: Klangskulpturen - Augenmusik
33
vergl. Schafer, Murray, Klang und Krach. Eine Kulturgeschichte des Hörens, hrsg. von Heiner Boehncke, Frankfurt/M., 1988, S. 150
34
John Cage, hrsg. von Richard Kostelanetz, Köln, 1973
35
Cage, John, Plädoyer für Erik Satie, in: John Cage, hrsg. von Richard Kostelanetz, Köln, 1973
36
Erik Satie zu den Ausstellungsbesuchern, nach: Crossings, hrsg. von Cathrin Pichler und Kunsthalle Wien, Cantz Verlag, 1998, S. 30
37
dies bezieht sich auf die Anschauungen P. Sloterdijks unter Anm. [15]
38
Richard Wagner hat für den Bau des Festspielhauses in Bayreuth genaue architektonische und gestalterische Vorgaben entworfen. Sie orientierten sich an seinem Ideal des antiken Dramentheaters. Dafür wählte er die reduziert schlichte Bauweise des Gebäudes, den Zuschauerraum in Form der antiken Vorbilder ohne Galerie und Logen, die Überdachung aus Zeltbahnen und die Versenkung des Orchesters in einem Graben vor der Bühne. Für den Zuschauer sollte so die Illusion des akustischen Raumklanges erzeugt werden.
39
Cage, John, Vortrag über Nichts, 1959
40
vergl. Mixner, Manfred, Der Aufstand des Ohrs, Paragrana 2, Heft 1-2, Akademie Verlag, 1993, S. 35
41
J.Cage im Interview mit Richard Kostelanetz, 1966, in: Crossings, hrsg. von Cathrin Pichler und Kunsthalle Wien, Cantz Verlag, 1998, S. 32
42
Charles, Daniels, Von John Cage bis Dick Higgins. Der Golem im Bild, in: Crossings, hrsg. von Cathrin Pichler und Kunsthalle Wien, Cantz Verlag, 1998, S. 81
43
Titel der beschriebenen Ausstellung von N.J.Paik
44
MUZAK - Warenbezeichnung für vorproduzierte Musikbeschallung, zumeist an öffentlichen Orten; Restaurants, Telefon, Sprechzimmer
45
Schaffer, Murray, Klang und Krach, Eine Kulturgeschichte des Hörens, hrsg. von Heiner Boehncke, Frankfurt/M., 1988, S.130
46
LO-FI - Ist die Abkürzung für low fidelity und meint einen ungünstigen Rauschabstand. Auf Lautsphärenstudien angewandt, bedeutet der Ausdruck, daß eine lo-fi-Umwelt von Signalen überfüllt ist, was zu Überdeckung oder mangelnder Deutlichkeit führt, im Gegensatz zu: HI-FI - Ist die Abkürzung für high fidelity und meint einen günstigen Rauschabstand. Der Ausdruck wird hauptsächlich in der Elektroakustik verwendet. Auf Lautsphärenstudien angewandt, bedeutet der Ausdruck, daß in einer Hi-Fi-Umwelt die Laute deutlich zu hören sind, ohne Überfüllung oder Überdeckung.
47
Eno, Brian, "Parfüm-Vorlesung"
48
vergl. Schafer, Murray, Klang und Krach. Eine Kulturgeschichte des Hörens, hrsg. von Heiner Boehncke, Frankfurt/M.,1988, S.158
49
Warhol, Andy / Hackett, Pat: POPism. The Warhol`s 60s, New York, 1983, S. 134
50
Warhol, Andy / Hackett, Pat: POPism. The Warhol`s 60s, New York, 1983, S. 134
51
Poschardt, Ulf, DJ-Culture, Rowohlt-Verlag, Reinbeck, 1997, S. 390
52
vgl. Duchamp, Marcel, "Painting....at the service of the mind", in: CHIPP, Herschel B., S. 393
53
Cage, John, Richard Kostelanetz, DuMont, Köln, 1973, S.83-85, J.C. "Die Zukunft der Musik-Credo" (Dieser vielleicht einflußreichste von John Cages schriftlich fixierten Texten wurde bereits 1937 in Seattle vorgetragen, aber erst 1958 im Begleitheft zu George Avakians Aufnahme der Jubiläums-Retrospektive "25 Jahre Cage" veröffentlicht.)
54
Slogan eines aktuellen TV-Spots für das Radio(-hören)